Kritische Einführungswoche zu Semesterstart

Es ist Semesterbeginn. Das StuPa Hochschule Rosenheim lädt alle Erstis am Do 18.10 zur „ StuVe Kneipentour 2018“ und am 24.10 öffnet auch das  Café Sinnlos mit einem Semester Opening seine Türen. Wer es etwas kritischer will, muss leider noch nach München fahren, dort findet  eine Kritische Einführungswoche statt.

Vom 22. bis 26.Oktober 2018 findet in München an der LMU zu Semesterstart eine Kritische Einführungswoche statt. Neben den immergleichen Ersti-Partys in miesen Clubs soll in der Kritischen Einführungswoche ein etwas anderes und vor allem inhaltiches Programm geboten sein.
Mit verschiedenen Workshops und Vorträge sollen insbesondere Themenbereiche bearbeitet werden, die sonst im Studienplan – falls sie denn überhaupt vorkommen – nur am Rande behandelt werden. So stehen beispielsweise Workshops und Vorträge zu Diskriminierungs- und Ausgrenzungsmechanismen oder der gegenwärtigen autoritären Formierung auf dem Programm. Ergänzt wird das Ganze durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit einer antifaschistischen Stadtführung, Infoständen und einer abschließenden Party.
Die Kritische Einführungswoche will eine Möglichkeit bieten, die bestehenden Verhältnisse zu hinterfragen, kritisches Denken zu fördern und die Uni als gesellschaftlichen und daher auch politischen Raum zu begreifen.
Wir freuen uns darauf, die Premiere der kritischen Einführungswoche im WiSe ’18/19 mit euch gemeinsam zu feiern und sehen uns spätestens am 23.Oktober auf dem Geschwister-Scholl-Platz!

Hier geht es zum Programm:

http://kritewmuc.blogsport.eu/programm18/

Freitag = Queerbeats Party

Unsere Partyempfehlung für Freitag ist die Queerbeats Party vom Queeren Hochschulreferat Rosenheim in der asta Kneipe.

Ansonsten hier unser „Stundenplan“ für das Ende der Woche

Do = Proteste gegen AfD Höcke in Regensburg
11.10.18 ab 17:30 Uhr zur Kundgebung rund um den Dom
(danach Konzert mit ZSK)

Fr = Queerbeats @ Asta
Queerbeats ist zurück! Am 12. Oktober in der Asta ab 21 Uhr!
Lesbian, Gay, Bi, Trans, Queer, Straight, WhateverBe happy!

Sa =Konzerte

Rock gegen Rechts in Trostberg
oder Konzert mit Arrested Denial, Deep Shining High,Raptus Di Follia in der Vetternwirtschaft

Erfolgreiche Proteste gegen AfD Kundgebung

Rund 250 Menschen protestierten heute lautstark auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz gegen eine Kundgebung der AfD. Dem Aufruf der rechten Partei folgten nur ein Häufchen von 36 AfD Fans. Dass zwei Männer den „Hitlergruß“ zeigten und sich unter den Teilnehmer*innen der mehrfach vorbestrafte Kolbermoorer Nazi Peter M. befand, zeigt, welche Nähe auch in Rosenheim die AfD zu Neonazis hat. Von den rechten Reden war aufgrund der Proteste nur wenig zu verstehen.

Continue reading Erfolgreiche Proteste gegen AfD Kundgebung

Sonntag Bad Aibling – Montag Rosenheim

KICK THEM OUT!

Sonntag (16:00 Uhr) –  Bad Aibling 

Montag (17:00 Uhr) – Rosenheim

KEINE BÜHNE FÜR DIE AFD – GEGEN RASSISMUS, SEXISMUS UND SOZIALE AUSGRENZUNG!

    

Am Sonntag, den 30. September, will die AfD eine Wahlkampfveranstaltung  im „Gmoahof“ in Willing (Bad Aibling) ausrichten. Dazu hat sich die Rosenheimer AfD mit Alice Weidel, die Vorsitzende der AfD-Fraktion im deutschen Bundestag und nebenbei glühende Rassistin, die Migrant_innen für „Messermänner“ und „Kopftuchmädchen“ hält, prominente Unterstützung eingeladen.

Und auch direkt am Folgetag gibt es einiges zu tun! Am Montag, 1. Oktober will die AfD in Rosenheim ab 18 Uhr eine größere Kundgebung am Max-Josefs-Platz abhalten. Auf dieser sollen unter anderem Uwe Junge (AfD Fraktionsvorsitzender in Rheinland-Pfalz), Petr Bystron (MdB, ehemals Vorsitzender des AfD-Landesverbandes Bayern) und Jan Nolte (MdB, Vorsitzender des AfD-Landesverbandes Hessen) auftreten.

Nicht erst seit dem offensichtlichen Schulterschluss zwischen der AfD und militanten Neonazis, zum Beispiel vor wenigen Wochen in Chemnitz, sollte klar sein: Diese Partei ist ein wesentlicher Akteur des gesellschaftlichen Rechtsrucks, dessen Konsequenz ein Klima der Angst für alle Menschen ist, die keinen Platz in der völkisch-nationalistischen Ideologie der Rechten haben. Nicht selten endet dieser soziale Ausschluss in körperlichen Angriffen, Pogromen und Hetzjagten. Grund genug für alle mit einem Funken Restvernunft, sich dem rechten Mob und seinen parlamentarischen Unterstützer_innen konsequent entgegenzustellen.

Das heißt auch, menschenverachtenden Positionen den öffentlichen Raum streitig zu machen. Wo immer der AfD oder anderen Menschenfeinden eine Bühne geboten wird, führt dies zu einer Normalisierung rechter Positionen im gesellschaftlichen Diskurs. Wer in der AfD eine ganz normale Partei sieht, die die Demokratie „auszuhalten“ habe, oder im Kampf gegen den Rechtsruck auf den Diskurs mit Rassist_innen setzt, legitimiert damit in letzer Konsequenz Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und viele andere Unerträglichkeiten als „diskutable Positionen“ und hilft dadurch, den gesellschaftlichen Rechtsruck weiter voranzutreiben. Wir können deshalb nicht dabei stehen bleiben, im Kampf gegen Rechts eine vermeintlich tolerante Dorfgemeinschaft zu inszenieren. Ein Antifaschismus, der sich selbst ernst nimmt, zielt darauf ab, Faschist_innen an ihrer eigenen Organisation und Agitation zu hindern.

Lasst uns deshalb in Bad Aibling und Rosenheim ein kraftvolles Zeichen gegen den völkischen Abfuck der AfD setzen und als Antirassist_innen, Antifaschist_innen und Feminist_innen zusammenkommen, um das bayerische Hinterland ein klein wenig unruhiger werden zu lassen und die engagierten Menschen vor Ort zu unterstützen!

Wir rufen deshalb dazu auf, euch an der Kundgebung von „Aibling zeigt Gesicht“ ab 16 Uhr am Marienplatz in Bad Aibling zu beteiligen (Zugtreffpunkt Rosenheim 15:30 Bahnhof)  und eine radikale Kritik am gesellschaftlichen Rechtsruck und den bayerischen Zuständen vor der Landtagswahl sichtbar zu machen!  Danach (ab ca 17:30) wollen wir die AfD bei ihrer Veranstaltung am Gmoahof in Willing (Beginn: 18:00 Uhr, ca. 25 Minuten Fußweg vom Marienplatz) mit Protest in Hör- und Sichtweite konfrontieren!

Am Montag sollten sich ab 17:00 Uhr möglichst viele Menschen am Rosenheimer Max-Josefs Platz sammeln um der AfD, welche um 18:00 Uhr mit ihrer Kundgebung starten will, zu zeigen: Rassismus & Nationalismus sind keine Alternativen

Get active!

Montag → gegen die AfD Kundgebung in Rosenheim

#ausgehetzt is

Montag (1.10.18) → 17:00 Uhr → Max-Josefs-Platz (Rosenheim)

→ für eine offene & solidarische Gemeinschaft

→ gegen die AfD Kundgebung in Rosenheim

Am Montag will die AfD in Rosenheim eine Kundgebung auf dem Max Josefs Platz durchführen. Als Redner werden neben den Lokalpolitkern auch den rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge sowie den AfD-MdBs Jan Nolte und Petr Bystron angekündigt. Die AfD will mit Ihrer Kundgebung um 18:00 Uhr beginnen. Wir werden schon ab 17:00 Uhr am Max-Josefs-Platz sein und die Rassisten gebührend empfangen. Nehmt mit was laut ist, seid bunt, kreativ, lautstark und phantasievoll. Zeigen wir gemeinsam, dass wir als Demokrat*innen (trotz unterschiedlicher politischer Positionen) gemeinsam für eine offene & solidarische Gemeinschaft stehen und Rassismus & Nationalismus für uns eben keine Alternativen sind.

Sonntag Aibling – Montag Rosenheim – KICK THEM OUT! KEINE BÜHNE FÜR DIE AFD

Aufruf: KICK THEM OUT! KEINE BÜHNE FÜR DIE AFD – GEGEN RASSISMUS, SEXISMUS UND SOZIALE AUSGRENZUNG!
Am Sonntag, den 30. September, will die AfD eine Wahlkampfveranstaltung  im „Gmoahof“ in Willing (Bad Aibling) ausrichten. Dazu hat sich die Rosenheimer AfD mit Alice Weidel, die Vorsitzende der AfD-Fraktion im deutschen Bundestag und nebenbei glühende Rassistin, die Migrant_innen für „Messermänner“ und „Kopftuchmädchen“ hält, prominente Unterstützung eingeladen. Nicht erst seit dem offensichtlichen Schulterschluss zwischen der AfD und militanten Neonazis, zum Beispiel vor wenigen Wochen in Chemnitz, sollte klar sein: Diese Partei ist ein wesentlicher Akteur des gesellschaftlichen Rechtsrucks, dessen Konsequenz ein Klima der Angst für alle Menschen ist, die keinen Platz in der völkisch-nationalistischen Ideologie der Rechten haben. Nicht selten endet dieser soziale Ausschluss in körperlichen Angriffen, Pogromen und Hetzjagten. Grund genug für alle mit einem Funken Restvernunft, sich dem rechten Mob und seinen parlamentarischen Unterstützer_innen konsequent entgegenzustellen. 
Das heißt auch, menschenverachtenden Positionen den öffentlichen Raum streitig zu machen. Wo immer der AfD oder anderen Menschenfeinden eine Bühne geboten wird, führt dies zu einer Normalisierung rechter Positionen im gesellschaftlichen Diskurs. Wer in der AfD eine ganz normale Partei sieht, die die Demokratie „auszuhalten“ habe, oder im Kampf gegen den Rechtsruck auf den Diskurs mit Rassist_innen setzt, legitimiert damit in letzer Konsequenz Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und viele andere Unerträglichkeiten als „diskutable Positionen“ und hilft dadurch, den gesellschaftlichen Rechtsruck weiter voranzutreiben. Wir können deshalb nicht dabei stehen bleiben, im Kampf gegen Rechts eine vermeintlich tolerante Dorfgemeinschaft zu inszenieren. Ein Antifaschismus, der sich selbst ernst nimmt, zielt darauf ab, Faschist_innen an ihrer eigenen Organisation und Agitation zu hindern. 
Lasst uns deshalb in Bad Aibling und Rosenheim ein kraftvolles Zeichen gegen den völkischen Abfuck der AfD setzen und als Antirassist_innen, Antifaschist_innen und Feminist_innen zusammenkommen, um das bayerische Hinterland ein klein wenig unruhiger werden zu lassen und die engagierten Menschen vor Ort zu unterstützen!
Wir rufen deshalb dazu auf, euch an der Kundgebung von „Aibling zeigt Gesicht“ ab 16 Uhr am Marienplatz in Bad Aibling zu beteiligen und eine radikale Kritik am gesellschaftlichen Rechtsruck und den bayerischen Zuständen vor der Landtagswahl sichtbar zu machen! 
Danach wollen wir die AfD bei ihrer Veranstaltung am Gmoahof in Willing (Beginn: 18:00 Uhr, ca. 15 Minuten Fußweg vom Marienplatz) mit Protest in Hör- und Sichtweite konfrontieren!
Und auch direkt am Folgetag gibt es einiges zu tun! Am 1. Oktober will die AfD in Rosenheim ab 18 Uhr eine größere Kundgebung am Max-Josefs-Platz abhalten. Auf dieser sollen unter anderem Uwe Junge (AfD Fraktionsvorsitzender in Rheinland-Pfalz), Petr Bystron (MdB, ehemals Vorsitzender des AfD-Landesverbandes Bayern) und Jan Nolte (MdB, Vorsitzender des AfD-Landesverbandes Hessen) auftreten. 
Get active! Nationalismus ist keine Alternative!